Vom Brett
Jamón Ibérico vom Knochen, Chorizo, Manchego und Cecina. Die Grundlage jedes Abends, während man die Karte liest.
CHF 9 – 26
Tapasbar · Basel
Und dann noch zwei. Tapas sind kein Vorspeisenkonzept, sondern eine Art, einen Abend zu verbringen: gemeinsam, in Etappen, mit Wein dazwischen. Wir machen sie seit vierzehn Jahren.
Die Karte
Rechnen Sie mit drei bis vier Tapas pro Person, dann kommt es hin. Bestellen Sie in zwei Runden — die zweite ist immer besser, weil man dann weiss, was man will.
Jamón Ibérico vom Knochen, Chorizo, Manchego und Cecina. Die Grundlage jedes Abends, während man die Karte liest.
CHF 9 – 26Boquerones, Pimientos de Padrón, Oliven, Tortilla und Ensaladilla. Kommt sofort, hält den ersten Hunger auf.
CHF 7 – 14Gambas al ajillo, Albóndigas, Patatas bravas, Croquetas und Chorizo al vino. Der Hauptteil der Karte.
CHF 9 – 18Pulpo, Lammkoteletts, Secreto Ibérico und Gemüse von der Plancha. Zum Teilen gedacht, für zwei bis drei Personen.
CHF 18 – 34Neun Tapas ohne Fleisch, davon fünf vegan — mit Auberginen, Kichererbsen, Piquillos und geröstetem Gemüse.
CHF 8 – 15Crema catalana, Tarta de Santiago und Käse mit Quittenpaste. Klein, drei bis vier Löffel, genau richtig.
CHF 8 – 12
Die Theke
„In Spanien geht man allein in die Bar und geht in Gesellschaft wieder raus. Das versuchen wir hier auch.“
Deshalb haben wir vierzehn Thekenplätze und nehmen dafür keine Reservationen an. Wer allein kommt, sitzt dort am besten: Man sieht in die Küche, redet mit dem Personal und meistens auch mit den Nachbarn. Und man kann zwei Tapas essen und wieder gehen, ohne dass es komisch ist.
Ohne Reservation, immer für spontane Gäste frei.
Pro Person, wenn es ein Abendessen sein soll. Zwei genügen für einen Apéro.
Bestellen Sie in Etappen. So bleibt alles warm und man isst, wie es gedacht ist.
Seit vierzehn Jahren am selben Ort, mit demselben Küchenchef.
Wein
Wir führen fast ausschliesslich spanische Weine, viele davon aus kleineren Regionen. Offen ausgeschenkt wird im Achtel- und Zweidezi-Glas.
| Region | Charakter | Offen ab |
|---|---|---|
| Rioja | Klassisch, mit Holz gereift | CHF 7.50 / 1 dl |
| Ribera del Duero | Kräftig, dunkel, tanninreich | CHF 8.50 / 1 dl |
| Priorat | Mineralisch, dicht, teuer | CHF 12 / 1 dl |
| Rías Baixas (Albariño) | Frisch, salzig, zu Meeresfrüchten | CHF 8 / 1 dl |
| Jerez (Sherry) | Trocken, nussig, unterschätzt | CHF 7 / 6 cl |
| Cava | Zum Anfangen, immer | CHF 9 / 1 dl |
Fragen Sie nach dem trockenen Sherry zu den ersten Tapas. Es ist die beste Kombination auf der ganzen Karte und wird am seltensten bestellt.
Jamón
Es gibt vier Qualitätsstufen bei spanischem Schinken, und der Unterschied zwischen ihnen ist grösser als bei fast jedem anderen Lebensmittel.
Am Tresen
Der Alltagsschinken, 12 bis 18 Monate gereift. Gut, günstig und für Brote das Richtige.
Getreidefütterung, 24 Monate. Deutlich nussiger und fetter als Serrano.
Freilauf und Eicheln in der Montanera, 36 Monate. Das Fett schmilzt bei Körpertemperatur — daher der Unterschied.
Maschinell geschnittener Schinken oxidiert schneller und ist zu dick. Wir schneiden auf Bestellung.
Fragen
Drei bis vier pro Person für ein Abendessen, zwei für einen Apéro. Bestellen Sie zuerst die Hälfte — nachbestellen geht immer und macht mehr Freude als ein überfüllter Tisch.
Für Tische ja, vor allem ab Donnerstag. Die vierzehn Thekenplätze bleiben immer reservationsfrei — dort finden Sie fast immer Platz.
Neun Tapas ohne Fleisch, davon fünf vegan. Für eine rein vegetarische Runde reicht das gut aus — sagen Sie es bei der Reservation, dann planen wir entsprechend.
Nein, bewusst nicht. Die Tapas kommen, wenn sie fertig sind, über den ganzen Abend verteilt. Wer alles gleichzeitig möchte, sollte das sagen — wir machen es dann, raten aber davon ab.
Für Gruppen bis dreissig Personen im hinteren Raum, mit fixem Tapas-Menü. Ab zwanzig Personen können Sie das Lokal auch ganz mieten.
Reservation
Tische reservieren wir gerne, Thekenplätze bleiben frei. Für Gruppen ab acht Personen brauchen wir ein paar Tage Vorlauf.
Wir sind im Kleinbasel, zwei Minuten vom Rheinufer. Im Sommer stehen zwanzig Plätze auf dem Trottoir — dort ist es abends am schönsten.