ISO 9001
Qualitätsmanagement. Der Klassiker und in vielen Ausschreibungen Voraussetzung. Aufbau in sechs bis neun Monaten.
Zertifizierung
Qualitätsmanagement für KMU · Schweiz
Wir bauen Managementsysteme, die im Alltag benutzt werden: wenige Dokumente, klare Abläufe, sichtbare Kennzahlen. Und die trotzdem — oder gerade deswegen — durch jedes Zertifizierungsaudit kommen.
Leistungen
Die meisten unserer Kunden brauchen ein Zertifikat, weil Auftraggeber es verlangen. Das ist ein legitimer Grund — und kein Argument für ein aufgeblähtes System.
Qualitätsmanagement. Der Klassiker und in vielen Ausschreibungen Voraussetzung. Aufbau in sechs bis neun Monaten.
ZertifizierungUmweltmanagement. Zunehmend gefordert, vor allem von öffentlichen Auftraggebern und grossen Industriekunden.
ZertifizierungArbeits- und Gesundheitsschutz. Lässt sich gut mit der Arbeitssicherheit verbinden, die ohnehin Pflicht ist.
ZertifizierungMehrere Normen in einem System statt drei parallele Ordner. Spart im Betrieb deutlich mehr als in der Beratung.
KombiniertAls ausgelagerte Leistung, jährlich. Ein Blick von aussen findet mehr als die Kollegin aus der Nachbarabteilung.
JährlichVorbereitung auf das externe Audit und Anwesenheit am Audittag. Deutlich weniger Abweichungen, deutlich weniger Nerven.
Bei BedarfAufbau
Zwei Tage im Betrieb: Was läuft heute wie, was ist bereits dokumentiert, wo sind echte Schwachstellen. Vieles ist schon da, nur nicht aufgeschrieben.
Die Kernprozesse werden mit den Leuten beschrieben, die sie ausführen — nicht im Büro erfunden. Meist genügen sechs bis zehn Prozesse für den ganzen Betrieb.
Dokumente in Betrieb nehmen, Kennzahlen definieren, Mitarbeitende schulen. Drei Monate lang läuft das System, bevor jemand von aussen prüft.
Internes Audit, Managementbewertung, dann das externe Audit in zwei Stufen. Wir sind dabei und beantworten, was zu beantworten ist.

Audits
„Die Norm verlangt seit 2015 deutlich weniger Papier, als die meisten Handbücher enthalten. Das weiss nur kaum jemand.“
Ein typisches QM-Handbuch aus den Neunzigerjahren hatte zweihundert Seiten. Die aktuelle Norm verlangt eine überschaubare Zahl dokumentierter Informationen — der Rest ist Gewohnheit. Wir bauen Systeme mit dreissig bis fünfzig Seiten, dafür mit klaren Prozessen und Kennzahlen, die tatsächlich angeschaut werden. Auditoren honorieren das, weil sie sofort sehen, ob ein System gelebt wird.
Umfang eines typischen Systems bei uns. Nicht zweihundert.
Genügen für die meisten KMU. Wer dreissig beschreibt, beschreibt Dinge, die niemand ausführt.
Läuft das System, bevor zertifiziert wird. Auditoren wollen Nachweise, nicht Absichten.
Der Unterschied, den jeder Auditor in der ersten halben Stunde erkennt.
Preise
Richtwerte für die Beratung. Dazu kommen die Kosten der Zertifizierungsstelle, die separat und direkt verrechnet werden.
| Leistung | Betriebsgrösse | Preis |
|---|---|---|
| ISO 9001 Aufbau | bis 25 Mitarbeitende | CHF 12'000 – 18'000 |
| ISO 9001 Aufbau | 26 – 100 Mitarbeitende | CHF 18'000 – 32'000 |
| Zweite Norm zusätzlich | integriert | + 40 – 60 % |
| Internes Audit | jährlich | CHF 1'800 – 3'500 |
| Auditbegleitung | pro Audittag | CHF 1'900 |
| Zertifizierungsstelle | extern | CHF 4'000 – 9'000 / 3 Jahre |
Ein Zertifikat gilt drei Jahre, mit jährlichen Überwachungsaudits. Rechnen Sie insgesamt mit einem laufenden Aufwand von zwei bis vier Tagen pro Jahr im Betrieb.
Fragen
Wenn Auftraggeber es verlangen: ja, ohne Frage. Ohne diesen Druck: nur, wenn Sie die Prozessarbeit ohnehin machen wollen. Ein Zertifikat allein verbessert nichts — die Arbeit davor schon.
Sechs bis neun Monate für einen typischen KMU. Schneller geht theoretisch, aber die Norm verlangt Nachweise über einen gewissen Zeitraum — ohne die gibt es Abweichungen.
Für den Aufbau rund zehn bis zwanzig Tage verteilt auf mehrere Personen, danach zwei bis vier Tage pro Jahr. Wer weniger investiert, bekommt ein System, das nur auf dem Papier existiert.
Das machen wir häufig — meist besteht die Arbeit darin, zwei Drittel zu streichen. Systeme wachsen über Jahre an, ohne dass jemand etwas entfernt.
Nein, und das dürfen wir auch nicht. Wer berät, darf nicht zertifizieren. Wir bereiten vor und begleiten, die Zertifizierungsstelle ist unabhängig — wir empfehlen gerne mehrere zur Auswahl.
Erstgespräch
Wenn ein Kunde das Zertifikat verlangt, ist die Frage nicht ob, sondern wie schlank. Genau darüber sprechen wir im ersten Termin.
Wir arbeiten in der Deutschschweiz, überwiegend vor Ort im Betrieb. Prozesse beschreibt man dort, wo sie stattfinden — nicht im Sitzungszimmer.