Pflegewohngruppe
Zehn bis zwölf Menschen pro Gruppe mit eigenem Zimmer und gemeinsamer Wohnküche. Der Tagesablauf entsteht in der Gruppe, nicht am Reissbrett.
Langzeit
Alters- und Pflegezentrum · Luzern
64 Plätze in überschaubaren Wohngruppen, eine Küche im Haus, ein Garten mit alten Bäumen und Mitarbeitende, die bleiben. Für Menschen, die Pflege brauchen und trotzdem ihr Leben führen wollen.
Wohnformen
Nicht jeder Mensch braucht dasselbe. Wir versuchen, den Wechsel zwischen den Angeboten fliessend zu gestalten — damit ein Umzug nicht bedeutet, alles noch einmal neu zu lernen.
Zehn bis zwölf Menschen pro Gruppe mit eigenem Zimmer und gemeinsamer Wohnküche. Der Tagesablauf entsteht in der Gruppe, nicht am Reissbrett.
LangzeitGeschützter Bereich mit Rundgang und direktem Gartenzugang. Kleine Gruppen, viel Struktur und Mitarbeitende mit spezifischer Weiterbildung.
GeschütztEin bis vier Wochen, damit pflegende Angehörige selbst Ferien machen können. Auch kurzfristig, wenn zu Hause etwas passiert.
1 – 4 WochenNach Spitalaufenthalt, bis die Rückkehr nach Hause wieder möglich ist — mit Therapie und klarem Ziel.
Nach SpitalEin bis fünf Tage pro Woche, mit Mittagessen, Aktivierung und Fahrdienst. Entlastet Angehörige und hält Menschen im Kontakt.
TagsüberBegleitung in der letzten Lebensphase, in Zusammenarbeit mit dem Palliativdienst — mit Platz für Angehörige rund um die Uhr.
Begleitend
Der Alltag
„Ein Heim wird zum Zuhause, wenn der Tagesablauf sich nach den Menschen richtet und nicht umgekehrt.“
Bei uns gibt es Frühstück zwischen halb sieben und zehn, weil Menschen unterschiedlich aufwachen. Wer im Garten arbeiten will, bekommt Handschuhe. Wer lieber allein isst, isst allein. Und wer noch selbst kochen kann, kocht in der Wohnküche mit — das ist Aktivierung, die niemand als Programm empfindet.
Kein fixer Weckdienst. Wer ausschlafen möchte, schläft aus.
Überschaubare Wohngruppen mit fester Bezugspflege statt langer Korridore.
Mit Hochbeeten, Rundweg und Bänken im Schatten. Auch für die geschützte Abteilung zugänglich.
Durchschnittliche Betriebszugehörigkeit unserer Pflegenden — der Wert, auf den wir am meisten achten.
Das Haus
Ein Heim ist mehr als Pflege. Vieles von dem, was den Alltag ausmacht, hat mit Medizin nichts zu tun.
Eigenes Zimmer
Zwei Menüs täglich, frisch zubereitet, mit Rücksicht auf Kostformen. Angehörige essen für 18 Franken mit.
Physiotherapie und Aktivierungstherapie im Haus, dazu Bewegungsgruppen, Singen, Gedächtnistraining und Gartenarbeit.
Täglich geöffnet, auch für Besuch und aus dem Quartier. Sonntags mit Kuchen aus der eigenen Küche.
Jedes Zimmer mit eigenem Bad. Eigene Möbel, Bilder und Haustiere sind ausdrücklich willkommen.
Tarife
Die Pflegekosten werden über Krankenkasse, Kanton und Gemeinde finanziert. Sie zahlen die Betreuungs- und Hotellerietaxe sowie den gesetzlichen Pflegebeitrag.
| Position | Tagesansatz | Bemerkung |
|---|---|---|
| Hotellerie Einzelzimmer | CHF 128 | Zimmer, Verpflegung, Reinigung |
| Hotellerie grosses Zimmer | CHF 158 | Mit Balkon oder Gartenzugang |
| Betreuungstaxe | CHF 38 – 92 | Nach Betreuungsaufwand |
| Pflegebeitrag Bewohner | max. CHF 23 | Gesetzlich begrenzt |
| Pflegekosten | Kasse & Gemeinde | Nach Pflegestufe |
| Ferienbett | ab CHF 195 | Alles inklusive |
Reichen AHV, Pensionskasse und Vermögen nicht aus, besteht in der Regel Anspruch auf Ergänzungsleistungen. Unsere Administration hilft beim Antrag — fragen Sie früh, nicht erst wenn es knapp wird.
Fragen
Für Langzeitplätze rechnen wir mit drei bis neun Monaten, für Ferien- und Entlastungsbetten oft nur wenige Wochen. Melden Sie sich früh an — eine Anmeldung verpflichtet zu nichts und kostet nichts.
Ausdrücklich ja. Bett, Sessel, Kommode, Bilder — alles, was Platz hat und der Brandschutz erlaubt. Erfahrungsgemäss ist das der wichtigste Faktor dafür, wie schnell sich jemand einlebt.
Katzen und kleine Hunde nach Absprache, wenn die Versorgung gesichert ist. Wir haben zudem zwei Hauskatzen, die sich um alle kümmern.
Es gibt keine. Sie können kommen, wann Sie möchten, auch übernachten. In der Sterbebegleitung stellen wir ein Bett ins Zimmer.
Dann passen wir Betreuung und Pflege an, innerhalb derselben Wohngruppe wenn möglich. Ein Wechsel in die geschützte Abteilung wird immer gemeinsam mit den Angehörigen besprochen.
Kontakt
Besichtigungen sind jederzeit möglich, am besten über Mittag — dann sehen Sie das Haus so, wie es wirklich ist, nicht aufgeräumt für Besuch.
Die Residenz liegt am Hang über der Stadt, mit Bushaltestelle vor dem Haus und Besucherparkplätzen. Die Cafeteria ist täglich für alle offen.