Zwei Generationen von Unternehmern im Gespräch in einer Werkstatt

Nachfolgeberatung für KMU · Schweiz

Die Übergabe beginnt
fünf Jahre vor dem Datum.

Wer mit sechzig anfängt zu planen, hat Auswahl. Wer mit siebenundsechzig anfängt, hat Druck. Wir begleiten Unternehmerinnen und Unternehmer durch den ganzen Prozess — von der ersten Überlegung bis zur Unterschrift.

5 JahreIdealer Vorlauf
Alle WegeFamilie, Mitarbeitende, Verkauf
VertraulichOhne Marktgerüchte

Leistungen

Sechs Bausteine einer Nachfolge.

Rund drei Viertel aller Nachfolgeregelungen in der Schweiz betreffen Betriebe mit weniger als zwanzig Mitarbeitenden. Genau dort arbeiten wir.

01

Standortbestimmung

Was ist der Betrieb wert, wie abhängig ist er von Ihnen, und welche Wege sind realistisch? Der ehrlichste Teil des ganzen Prozesses.

2 – 4 Wochen
02

Unternehmensbewertung

Nach anerkannten Methoden, mit Bandbreite statt Punktwert. Die Zahl ist selten so hoch wie erhofft und selten so tief wie befürchtet.

4 – 6 Wochen
03

Übergabefähig machen

Abhängigkeiten reduzieren, Zahlen aufräumen, Verträge ordnen, zweite Führungsebene aufbauen. Der Teil, der wirklich Jahre braucht.

1 – 3 Jahre
04

Käufersuche

Diskret, über strukturierte Ansprache statt Inserate. Familienintern, an Mitarbeitende (MBO), an Wettbewerber oder an externe Käufer.

6 – 18 Monate
05

Steuern & Vorsorge

Der Punkt, an dem sich am meisten Geld entscheidet: indirekte Teilliquidation, Transponierung, Liquidationsgewinnbesteuerung, Vorsorgeplanung.

laufend
06

Vertrag & Übergang

Begleitung bis zur Unterschrift und darüber hinaus. Die Übergangsphase nach dem Verkauf ist häufig die schwierigste.

6 – 24 Monate

Zeitplan

Vier Phasen über fünf Jahre.

Jahr 1 – 2

Standortbestimmung, Bewertung, Aufräumen. Abhängigkeiten von der Inhaberperson abbauen — das ist der wertsteigerndste Schritt überhaupt.

Jahr 2 – 3

Optionen prüfen und die Richtung festlegen: Familie, Mitarbeitende oder externer Verkauf. Steuerliche Weichen stellen, die Jahre vorher gestellt sein müssen.

Jahr 3 – 4

Käufersuche und Verhandlungen. Diskret, mit Vertraulichkeitsvereinbarungen und ohne dass der Markt davon erfährt.

Jahr 4 – 5

Vertrag, Übergabe und Begleitung. Danach beginnt die Phase, auf die sich die wenigsten vorbereiten: das Leben ohne Betrieb.

Handschlag über Geschäftsunterlagen und Bilanzen

Bewertung

Der Wert ist nicht, was Sie hineingesteckt haben.

„Ein Käufer bezahlt für die Zukunft. Ihre vierzig Jahre Arbeit sind die Voraussetzung dafür, nicht der Preis.“

Das ist die schwierigste Erkenntnis im ganzen Prozess. Der Wert ergibt sich aus dem nachhaltig erzielbaren Ertrag, abzüglich eines marktüblichen Unternehmerlohns — und dieser Abzug überrascht viele. Ein Betrieb, der nur läuft, weil die Inhaberin sechzig Stunden arbeitet und sich achtzigtausend auszahlt, ist weniger wert als einer, der ohne sie funktioniert.

Ertragswert

Der Kern

Nachhaltiger Gewinn, kapitalisiert. Substanz spielt bei Dienstleistern kaum eine Rolle.

Unternehmerlohn

Abziehen

Marktüblicher Lohn für Ihre Funktion. Wer sich zu wenig zahlt, senkt damit den Kaufpreis nicht.

Abhängigkeit

Wertvernichter

Je mehr am Inhaber hängt, desto tiefer der Preis. Das lässt sich in zwei Jahren deutlich verbessern.

Bandbreite

Statt Punktwert

Seriöse Bewertungen nennen eine Spanne. Wer eine exakte Zahl verspricht, verkauft etwas.

Familienintern

Wenn die Tochter übernimmt.

Familieninterne Übergaben sind emotional der schwierigste Weg — und der häufigste Grund, warum Beratung ausserhalb der Familie hilft.

Ältere und jüngere Person besprechen Pläne am Bürotisch Übergang
  • Preis

    Familienpreis?

    Ein Verkauf unter Wert benachteiligt Geschwister und kann steuerlich als Schenkung gelten. Das muss offen besprochen und dokumentiert werden.

  • Geschwister

    Der Konfliktpunkt

    Wer nicht übernimmt, muss ausgeglichen werden — sonst kommt der Streit beim Erbfall. Am besten mit Erbvertrag geregelt.

  • Loslassen

    Die harte Übung

    Der häufigste Grund für gescheiterte Übergaben: Der Senior bleibt im Betrieb und untergräbt die neue Führung. Wir legen den Rückzug schriftlich fest.

  • Finanzierung

    Meist gestaffelt

    Wenige Nachfolgende können den Preis auf einmal bezahlen. Verkäuferdarlehen, Earn-out und Bankfinanzierung im Zusammenspiel.

Fragen

Häufig gefragt.

Fünf Jahre vor dem gewünschten Ausstieg, spätestens mit sechzig. Die wertsteigernden Massnahmen brauchen Zeit, und Steuerfragen müssen Jahre im Voraus entschieden sein.

Nein, solange wir das steuern. Wir sprechen mögliche Käufer anonymisiert an, mit Vertraulichkeitsvereinbarung vor jeder Detailinformation. Ein Verkaufsgerücht kann Kunden und Mitarbeitende kosten.

Standortbestimmung und Bewertung zusammen zwischen acht und achtzehn Tausend Franken. Die Begleitung eines Verkaufs verrechnen wir nach Aufwand mit vereinbarter Obergrenze — ohne Erfolgsprovision auf den Kaufpreis.

Das kommt vor, vor allem bei stark inhaberabhängigen Betrieben. Dann sprechen wir über Alternativen: geordnete Liquidation, Teilverkauf oder Weiterführung mit angestellter Geschäftsführung. Ehrlich und früh genug.

Ja, das ist häufiger geworden. Ein Management-Buy-out braucht aber Finanzierung und Führungsbereitschaft — beides muss man Jahre vorher aufbauen, nicht kurz vor der Übergabe.

Erstgespräch

Reden Sie darüber, bevor es dringend wird.

Das erste Gespräch ist vertraulich und unverbindlich. Danach wissen Sie, wo Sie stehen und wie viel Zeit Sie realistisch brauchen.

Wir arbeiten in der ganzen Deutschschweiz und kommen zu Ihnen in den Betrieb. Gespräche ausserhalb der Geschäftszeiten sind für uns der Normalfall.

  • BüroPoststrasse 14, 6300 Zug
  • Telefon+41 41 000 00 00
  • E-Mailkontakt@staffelholz.ch
  • Montag – Freitag08.00 – 18.00
  • Abendterminenach Vereinbarung
  • Vertraulichkeitselbstverständlich