Pfeffer
Fünfzehn Sorten, von Kampot über Tellicherry bis zum Bergpfeffer aus Nepal. Der Unterschied zwischen ihnen ist grösser, als die meisten erwarten.
Ab CHF 6 / 50 g
Gewürzhandlung · Basel
Ätherische Öle verflüchtigen sich, sobald ein Gewürz gemahlen ist. Deshalb verkaufen wir überwiegend ganze Gewürze, mahlen auf Wunsch frisch und füllen in Mengen ab, die man auch aufbraucht.
Sortiment
Wir führen rund zweihundertfünfzig Positionen. Was wir nicht erklären können, führen wir nicht — und was älter als ein Jahr ist, verkaufen wir nicht mehr als frisch.
Fünfzehn Sorten, von Kampot über Tellicherry bis zum Bergpfeffer aus Nepal. Der Unterschied zwischen ihnen ist grösser, als die meisten erwarten.
Ab CHF 6 / 50 gMeersalz, Steinsalz, Fleur de Sel und geräucherte Salze. Kein Wundermittel, aber ein spürbarer Unterschied bei allem, was roh serviert wird.
Ab CHF 5 / 100 gVon Kardamom über Sternanis bis Sumach, alle unbehandelt und mit Erntejahr. Auf Wunsch mahlen wir vor Ort in der Mühle.
Ab CHF 4 / 20 gVierzig Mischungen aus eigener Herstellung, ohne Salzfüller, Trennmittel und Aromen. Die Rezeptur steht auf jeder Dose.
Ab CHF 7 / 50 gNach Schärfegrad sortiert und mit Scoville-Angabe. Von süssem Paprika bis zu Sorten, bei denen wir Handschuhe empfehlen.
Nach SchärfeRund sechzig Tees und Kräuter, ebenfalls offen abgefüllt. Der Übergang zwischen Küche und Tasse ist fliessender, als man denkt.
Offen abgefüllt
Frische
„Gemahlener Kreuzkümmel verliert in sechs Monaten den grössten Teil seines Aromas. Ganze Samen halten drei Jahre.“
Deshalb kaufen wir in kleinen Mengen ein, füllen wöchentlich ab und schreiben das Abfülldatum auf jede Dose. Und deshalb empfehlen wir, lieber zwanzig Gramm zu kaufen und häufiger zu kommen als hundert Gramm, die ein Jahr im Schrank stehen. Das ist wirtschaftlich unklug von uns und die einzige Empfehlung, die stimmt.
Kleinste Abgabemenge. Lieber öfter frisch als einmal viel.
Abfülldatum statt Mindesthaltbarkeit — Sie sehen, wie frisch es wirklich ist.
Mit denen wir direkt arbeiten. Bei den meisten kennen wir die Familie, nicht nur die Firma.
Keine Salzfüller, keine Trennmittel, keine Aromen. Auch nicht in den Mischungen.
Mischungen
Unsere Mischungen entstehen im Laden, in kleinen Chargen und nach Rezepturen, die auf der Dose stehen. Wer möchte, kann sie zu Hause nachmischen — genau darum geht es.
Frisch gemörsert
Nordafrikanisch, warm und komplex. Für Schmorgerichte, Couscous und alles mit Aprikosen darin.
Klingt banal, verkauft sich seit zwölf Jahren am besten. Paprika, Kümmel, Knoblauch, Rosmarin — mehr nicht.
Fenchelsaat, Dill, weisser Pfeffer und etwas Koriander. Zitrone kommt frisch dazu, nicht getrocknet in die Dose.
Zimt, Kardamom, Orangenschale und Rooibos. Ab November, und wir mischen ihn erst, wenn es kalt ist.
Herkunft
Wir kaufen so direkt wie möglich ein. Bei manchen Gewürzen geht das nur über Importeure — dann sagen wir es und nennen die Region.
| Gewürz | Herkunft | Bezug |
|---|---|---|
| Pfeffer Kampot | Kambodscha | Direkt vom Erzeuger |
| Safran | Iran / Schweiz (Mund) | Direkt, in Kleinstmengen |
| Vanille | Madagaskar | Kooperative, direkt |
| Zimt Ceylon | Sri Lanka | Direkt vom Erzeuger |
| Kardamom | Guatemala | Über Importeur |
| Kräuter | Schweiz & Frankreich | Direkt von Höfen |
Beim Safran führen wir auch Walliser Safran aus Mund — teurer als iranischer, aber wenn man einmal sehen will, was hundert Meter Anbaufläche in der Schweiz bedeuten, lohnt es sich.
Fragen
Dunkel, trocken, kühl und dicht verschlossen — also nicht über dem Herd und nicht im Glasregal am Fenster. Das ist der häufigste Fehler und kostet mehr Aroma als jede Qualitätsstufe.
Ganze Gewürze zwei bis drei Jahre, gemahlene sechs bis zwölf Monate, getrocknete Kräuter etwa ein Jahr. Schlecht werden sie nicht, aber irgendwann schmeckt man nur noch braun.
Sehr. Eine gute Mörser- oder Handmühle ist die beste Investition in der Gewürzküche — deutlich wirksamer als teurere Gewürze in gemahlener Form.
Weil jede Blüte von Hand bestäubt und jede Schote monatelang fermentiert wird. Der Preis schwankt stark mit Ernte und Wetter in Madagaskar — wir schreiben ihn an, statt ihn zu verstecken.
In der Schweiz per Post, ab 60 Franken portofrei. In Basel-Stadt liefern wir ab 40 Franken mit dem Velokurier — meist am selben Tag.
Kontakt
Bei uns darf man jedes offene Gefäss aufmachen. Der Unterschied zwischen zwei Zimtsorten lässt sich nicht beschreiben — nur riechen.
Der Laden liegt in der Basler Altstadt, klein und voll. Für grössere Bestellungen und Gastronomie melden Sie sich am besten telefonisch.