Leistungen
Fünf Wege zu einer besseren Hülle.
Wir sanieren Wohnbauten von den Fünfzigerjahren bis zum Neubau. Was sinnvoll ist, entscheidet der Zustand — nicht das Produkt, das wir gerade gerne verkaufen würden.
Aussenwärmedämmung
Verbundsystem mit 16 bis 24 cm Dämmung, neuem Putz und angepassten Anschlüssen an Fenster, Sockel und Dachrand. Der grösste Hebel in der Sanierung.
Hinterlüftete Fassade
Dämmung mit Luftschicht und Bekleidung aus Faserzement, Holz oder Metall. Teurer, dafür sehr langlebig und bauphysikalisch robust.
Verputz & Anstrich
Wenn die Dämmung nicht das Thema ist: Risse sanieren, neu verputzen, mineralisch streichen. Auch an Altbauten mit Denkmalauflagen.
Innendämmung
Wo aussen nichts geht — bei Schutzobjekten oder an der Grenze. Nur mit sorgfältiger Berechnung, sonst entsteht Feuchtigkeit in der Wand.
Thermografie & Beratung
Wärmebildaufnahmen im Winter, Bericht mit Schwachstellen und Massnahmenvorschlag mit Kosten und Fördersätzen.
Fassadenarbeiten brauchen ein Gerüst und meist eine Baubewilligung. Beides organisieren wir. Wer gleichzeitig Fenster ersetzt, spart das zweite Gerüst — deshalb fragen wir immer danach.

Bauphysik
Eine Dämmung ist nur so gut wie ihre Anschlüsse.
„Die schönste Dämmfläche nützt wenig, wenn die Wärme am Balkon vorbei nach draussen läuft.“
Wärmebrücken entstehen dort, wo Bauteile die Dämmebene durchstossen: Balkonplatten, Fensterleibungen, Rollladenkästen, Sockel. Wir zeichnen diese Details vor Beginn und lösen sie mit Dämmkeilen, Anschlussprofilen und sauberer Abdichtung. Das kostet Planungszeit und verhindert genau die Schimmelecken, wegen denen manche Sanierung nach zwei Jahren beanstandet wird.
cm Dämmung
Wirtschaftliches Optimum bei den meisten Bestandsbauten. Mehr bringt kaum noch, weniger verschenkt Potenzial.
Heizenergie
Realistische Einsparung bei einem ungedämmten Bau der Sechziger- und Siebzigerjahre.
Wärmebrücken
Balkone, Leibungen und Sockel werden vorher gezeichnet und im Detail gelöst.
Wochen
Gerüstzeit für ein typisches Einfamilienhaus. Sie können während der ganzen Zeit wohnen bleiben.
Rechnung
Was sich rechnet — und was nicht.
Beispiel für ein Einfamilienhaus von 1972 mit 180 m² Fassadenfläche und 22'000 kWh Wärmebedarf. Ihre Zahlen weichen ab, die Grössenordnung stimmt.
| Massnahme | Investition | Einsparung / Jahr |
|---|---|---|
| Aussenwärmedämmung 20 cm | CHF 44'000 | CHF 1'900 |
| Hinterlüftete Fassade | CHF 82'000 | CHF 2'000 |
| Nur Verputz & Anstrich | CHF 18'000 | CHF 0 |
| Kellerdecke dämmen | CHF 6'500 | CHF 420 |
| Estrichboden dämmen | CHF 5'200 | CHF 560 |
| Förderbeitrag (Abzug) | − CHF 4'000 bis 11'000 | je nach Kanton |
Kellerdecke und Estrichboden sind die günstigsten Massnahmen überhaupt und amortisieren sich oft in unter zehn Jahren. Wir empfehlen sie auch dann, wenn wir daran wenig verdienen.
Ablauf
Von der Wärmebildkamera bis zum Gerüstabbau.
Thermografie
Im Winter, bei mindestens 15 Grad Temperaturunterschied. Sie sehen auf dem Bild, wo Ihr Haus Wärme verliert.
Konzept & Förderung
Varianten mit Kosten, Einsparung und Amortisation. Wir reichen das Fördergesuch ein, bevor die Arbeiten beginnen.
Bewilligung & Gerüst
Baugesuch bei der Gemeinde, Gerüst stellen, Anschlüsse und Farbmuster festlegen.
Ausführung & Abnahme
Zwei bis vier Wochen je nach Grösse, danach gemeinsame Abnahme und Übergabe der Dokumentation für die Förderstelle.
Fragen
Für Hauseigentümer.
Wenn die Fassade ohnehin saniert werden muss. Dann kosten Gerüst und Verputz sowieso — die Dämmung ist der Zusatzaufwand, und der amortisiert sich in fünfzehn bis fünfundzwanzig Jahren. Eine intakte Fassade nur zum Dämmen abzuschlagen, rechnet sich selten.
Das Gegenteil ist der Fall: Eine gedämmte Aussenwand ist innen wärmer, weshalb dort weniger Feuchtigkeit kondensiert. Probleme entstehen nur bei falsch gelösten Wärmebrücken oder wenn nach der Sanierung nicht mehr gelüftet wird.
Je nach Kanton zwischen 40 und 70 Franken pro Quadratmeter gedämmter Fassade, teils mit Gemeindezuschlägen. Wichtig: Das Gesuch muss vor Baubeginn eingereicht sein — deshalb machen wir das zuerst.
Ja. Die Fassade wird 16 bis 24 Zentimeter dicker, Fensterleibungen wirken tiefer, Dachvorsprünge kürzer. Wir zeigen Ihnen das an Visualisierungen — bei Bauten mit gestalterischem Wert ist eine hinterlüftete Lösung oft die schönere Antwort.
Ja, das ist der Normalfall. Sie leben zwei bis vier Wochen mit Gerüst vor den Fenstern und sollten diese wegen Staub geschlossen halten. Wir sichern das Gerüst gegen Aufstieg von aussen.
Kontakt
Lassen Sie uns Ihr Haus anschauen.
Am aussagekräftigsten ist eine Thermografie im Winter. Eine erste Einschätzung geben wir aber jederzeit — mit Fotos und dem Baujahr kommen wir schon weit.
Wir arbeiten im Kanton Solothurn, im Aargau und in der Region Basel. Für Fördergesuche brauchen wir von Ihnen nur die Unterschrift.
- BüroAarauerstrasse 46, 4600 Olten
- Telefon+41 62 000 00 00
- E-Mailfassade@huelle-bau.ch
- Montag – Freitag07.00 – 12.00 / 13.00 – 17.00
- ThermografieNovember bis Februar
- Offerteinnert 10 Werktagen
