Kurzberatung
- Rundgang & Einschätzung
- Prioritätenliste
- Fördermöglichkeiten
- Kurzprotokoll
- Ohne GEAK
Energieberatung & GEAK · Bern
Die meisten Hauseigentümer beginnen dort, wo gerade jemand geklingelt hat. Wir rechnen zuerst das ganze Gebäude durch und sagen Ihnen, welche drei Massnahmen in welcher Reihenfolge am meisten bringen — und welche Sie sich sparen können.
Leistungen
Wir verkaufen keine Heizungen, keine Fenster und keine Solaranlagen. Unser einziges Produkt ist die Rechnung, die zeigt, was sich lohnt.
Gebäudeenergieausweis mit Beratungsbericht: Ist-Zustand, drei Sanierungsvarianten mit Kosten, Einsparung und Amortisation. Die Grundlage für alles Weitere.
Welche Massnahme wann — über zehn bis zwanzig Jahre gedacht, abgestimmt auf Lebensdauer der Bauteile und Ihre Finanzplanung.
Wir rechnen die kantonalen und kommunalen Beiträge aus, füllen die Gesuche aus und reichen sie ein — vor Baubeginn, sonst verfallen sie.
Offertenvergleich, Kontrolle der Ausführung und Abnahme bei Dämmung, Fenstern und Heizung. Damit die gerechnete Einsparung auch eintritt.
Wärmebilder im Winter, Blower-Door-Messung der Luftdichtheit und Verbrauchsanalyse Ihrer letzten drei Jahre.
In vielen Kantonen wird ein GEAK Plus mit mehreren hundert Franken gefördert, teilweise vollständig. Wir prüfen das für Ihre Gemeinde und ziehen den Betrag direkt ab.

Die Reihenfolge
„Wer zuerst die Heizung ersetzt und danach dämmt, kauft eine Heizung, die zu gross ist. Zweimal falsch.“
Erst die Hülle, dann die Technik — das ist der Grundsatz. Ein gedämmtes Haus braucht eine kleinere Wärmepumpe, die günstiger ist und effizienter läuft. Wer umgekehrt vorgeht, zahlt doppelt: einmal für die überdimensionierte Anlage und einmal dafür, dass sie nie in ihrem optimalen Bereich arbeitet. Diese Reihenfolge ist der häufigste Rat, den wir geben.
Dach, Fenster, Fassade, Kellerdecke. Jede eingesparte Kilowattstunde muss danach nicht erzeugt werden.
Heizung ersetzen, wenn der Bedarf feststeht. Dann passt die Dimensionierung.
Photovoltaik zum Schluss, wenn der Verbrauch bekannt ist. Sonst plant man ins Blaue.
Wir empfehlen keine Anbieter gegen Vergütung. Unser Honorar kommt nur von Ihnen.
Förderung
Fördersätze sind kantonal und ändern sich. Diese Werte sind Grössenordnungen für 2026 — die konkreten Zahlen für Ihre Gemeinde rechnen wir in der Beratung aus.
| Massnahme | Typischer Beitrag | Bedingung |
|---|---|---|
| GEAK Plus | CHF 300 – 1'500 | Vor der Sanierung |
| Fassadendämmung | CHF 40 – 70 / m² | Mindest-U-Wert |
| Dachdämmung | CHF 40 – 70 / m² | Mindest-U-Wert |
| Fensterersatz | CHF 60 – 100 / m² | Uw unter Grenzwert |
| Wärmepumpe statt Öl/Gas | CHF 4'000 – 12'000 | Ersatz fossiler Heizung |
| Photovoltaik | Einmalvergütung Bund | Nach Anlagengrösse |
Wichtigste Regel: Das Gesuch muss vor Baubeginn eingereicht und bewilligt sein. Wer zuerst baut und dann fragt, bekommt in aller Regel nichts.
Preise
Alle Preise für Einfamilienhäuser, exklusive MwSt. und vor Abzug kantonaler Förderbeiträge auf die Beratung selbst.
Fragen
Der Gebäudeenergieausweis der Kantone mit zusätzlichem Beratungsbericht: Er zeigt den heutigen Zustand und drei konkrete Sanierungsvarianten mit Kosten, Einsparung und Amortisation. In vielen Kantonen ist er Voraussetzung für Förderbeiträge.
Nein, bewusst nicht. Wir rechnen, empfehlen und begleiten — ausführen lassen Sie von Firmen Ihrer Wahl. Wir nehmen dafür auch keine Vermittlungsprovisionen an.
Gerade dann. Bei einem Budget von 60'000 Franken entscheidet die Reihenfolge über zehntausende Franken Wirkung. Und mit den Förderbeiträgen kostet Sie die Beratung oft unter tausend Franken netto.
Ortstermin zwei bis drei Stunden, danach zehn bis fünfzehn Arbeitstage bis zum Bericht, inklusive einer Besprechung. Fördergesuche reichen wir innerhalb einer Woche nach Ihrem Entscheid ein.
Dann helfen wir kurzfristig: Wir rechnen innert weniger Tage durch, welcher Ersatz sinnvoll ist, damit Sie nicht unter Druck die nächstbeste Anlage kaufen. Das ist der teuerste Moment für eine falsche Entscheidung.
Kontakt
Baujahr, Wohnfläche und Ihre letzten drei Heizkostenabrechnungen genügen für eine erste Einschätzung — noch bevor wir vorbeikommen.
Wir beraten im Kanton Bern und im Seeland. Für Fördergesuche kennen wir die Anforderungen der meisten Gemeinden in der Region.