Digitalisierung für KMU · Deutschschweiz

Der Ordner im Keller ist nicht das Problem.
Der auf dem Pult schon.

Digitalisierung heisst nicht, alte Akten einzuscannen. Sie heisst, dass die Rechnung, die heute hereinkommt, nie ausgedruckt wird. Wir bauen Abläufe um — schrittweise, mit den Leuten, die sie ausführen.

Ein ProzessPro Etappe
RevisionssicherNach GeBüV
Bestehende SoftwareWo möglich weiternutzen
Aufgeräumter digitaler Arbeitsplatz mit Bildschirm und Scanner

Leistungen

Sechs Ansatzpunkte.

Wir sind kein Softwarehaus und verkaufen keine Lizenzen. Wir schauen, was Sie schon haben — meistens mehr, als genutzt wird — und ergänzen nur, wo es nötig ist.

01

Rechnungseingang

Vom Briefkasten zur digitalen Freigabe: erfassen, prüfen, freigeben, verbuchen und zahlen. Der Prozess mit dem grössten Zeitgewinn.

3 – 6 Wochen
02

Dokumentenablage

Eine Struktur, die alle verstehen, mit Suchfunktion statt Ordnerlabyrinth. Klingt banal, ist der häufigste Grund für verlorene Zeit.

2 – 4 Wochen
03

Verträge & Unterschriften

Elektronische Signatur nach Schweizer Recht, inklusive der Frage, wann eine qualifizierte Signatur nötig ist und wann nicht.

2 Wochen
04

Rapporte & Stunden

Für Handwerks- und Servicebetriebe: Erfassung auf dem Telefon statt auf dem Zettel, direkt in die Fakturierung. Amortisiert sich meist in Monaten.

4 – 8 Wochen
05

Archivierung

Revisionssichere Aufbewahrung nach GeBüV, mit den richtigen Fristen und einer Lösung, die auch in zehn Jahren noch lesbar ist.

3 Wochen
06

Schulung

Der Teil, an dem die meisten Projekte scheitern. Wir schulen in kleinen Gruppen und begleiten die ersten zwei Wochen im Alltag.

laufend

Vorgehen

Vier Regeln, die wir einhalten.

Ein Prozess auf einmal

Wir digitalisieren nie den ganzen Betrieb gleichzeitig. Ein Prozess, sechs Wochen, dann der nächste. So bleibt der Betrieb arbeitsfähig.

Mit den Leuten, nicht über sie

Wer einen Ablauf seit zwölf Jahren ausführt, kennt die Ausnahmen. Genau die bringen jede Software zum Scheitern, wenn man sie nicht kennt.

Bestehendes zuerst

Die meisten KMU haben Software, deren Funktionen zur Hälfte ungenutzt sind. Bevor wir etwas Neues kaufen, schauen wir dort.

Rückweg offen halten

Solange ein neuer Ablauf nicht stabil läuft, bleibt der alte verfügbar. Kein Projekt, bei dem am Montag alles anders sein muss.

Scanner digitalisiert Papierdokumente in einem Büro

Recht

Papier wegwerfen — wann darf man das?

„Digitalisierte Belege sind in der Schweiz zulässig, wenn Integrität und Lesbarkeit über zehn Jahre gesichert sind. Das ist die ganze Bedingung — und der ganze Aufwand.“

Die Geschäftsbücherverordnung erlaubt elektronische Aufbewahrung ausdrücklich. Entscheidend ist, dass Dokumente nachträglich nicht unbemerkt verändert werden können und über die ganze Frist lesbar bleiben. Bei den meisten Belegen ist das mit einem sauberen System problemlos machbar. Ausnahmen gibt es — Originalurkunden, gewisse Verträge und Zollbelege. Wir sagen Ihnen, was Sie behalten müssen.

10

Jahre

Aufbewahrungsfrist für Geschäftsbücher und Belege. Für Grundstücke teils länger.

GeBüV

Massgebend

Regelt die elektronische Aufbewahrung. Integrität und Lesbarkeit sind die zwei Bedingungen.

Ausnahmen

Bleiben

Originalurkunden und einzelne Dokumente müssen physisch bleiben. Wir listen sie für Ihren Betrieb auf.

Treuhand

Einbinden

Ihre Treuhandstelle muss mitspielen — wir klären das vorher, nicht nachher.

Preise

Was es kostet.

Wir arbeiten nach Aufwand mit vereinbarter Obergrenze pro Etappe. Software- und Lizenzkosten kommen dazu und gehen direkt an den Anbieter.

EtappeAufwandRichtpreis
Standortbestimmung1 TagCHF 1'600
Rechnungseingang digital6 – 12 TageCHF 9'000 – 19'000
Dokumentenablage4 – 8 TageCHF 6'400 – 12'800
Rapportierung mobil8 – 15 TageCHF 12'000 – 24'000
Schulung & Begleitungpro TagCHF 1'600
Softwarelizenzenlaufenddirekt beim Anbieter

Wir erhalten von keinem Softwareanbieter Provisionen. Das ist der Grund, warum wir Ihnen manchmal empfehlen, gar keine neue Software zu kaufen.

Fragen

Häufig gefragt.

In den seltensten Fällen. Altbestände lohnen sich fast nie — sie werden kaum je gesucht. Wir digitalisieren, was neu hereinkommt, und lassen das Archiv, wie es ist.

Das ist der häufigste Grund für gescheiterte Projekte und deshalb Teil unserer Arbeit. Wir binden die betroffenen Personen von Anfang an ein — wer mitgestaltet hat, blockiert selten.

Kommt auf den Anbieter und den Standort an. Für Schweizer KMU empfehlen wir meist Rechenzentren in der Schweiz — nicht aus Prinzip, sondern weil es Fragen mit Kunden und Datenschutz vereinfacht.

Beim Rechnungseingang meist in ein bis zwei Jahren, bei mobiler Rapportierung oft in unter einem Jahr. Bei der Dokumentenablage ist der Gewinn real, aber schlecht messbar — dort geht es um Nerven, nicht um Franken.

Das ist unsere ausdrückliche Empfehlung. Ein Prozess pro Etappe, dazwischen Zeit zum Ankommen. Alles auf einmal überfordert jeden Betrieb unter fünfzig Mitarbeitenden.

Kontakt

Zeigen Sie uns einen Tag im Betrieb.

Bei einer Standortbestimmung sehen wir, wo Papier tatsächlich Zeit kostet. Danach schlagen wir eine erste Etappe vor — und sagen, was sie bringt.

Wir arbeiten in der Deutschschweiz, überwiegend vor Ort. Für laufende Fragen sind wir telefonisch erreichbar, ohne Ticketsystem und ohne Wartezeit.

  • BüroRathausgasse 18, 5000 Aarau
  • Telefon+41 62 000 00 00
  • E-Mailberatung@aktenlos.ch
  • Montag – Freitag08.00 – 17.30
  • Standortbestimmungmeist innert 2 Wochen
  • Supportwährend Einführungen täglich