Standortbestimmung
Wo stehen Sie, welche Daten bearbeiten Sie, welche Lücken bestehen? Ein halber Tag im Betrieb, danach ein Bericht mit Prioritäten.
1/2 TagLeistungen
Wir arbeiten pragmatisch: Was das Gesetz verlangt, machen wir sauber. Was nur Beratungsumsatz wäre, lassen wir weg und sagen es auch.
Wo stehen Sie, welche Daten bearbeiten Sie, welche Lücken bestehen? Ein halber Tag im Betrieb, danach ein Bericht mit Prioritäten.
1/2 TagDie zentrale Pflicht für die meisten Betriebe: Welche Personendaten werden wofür bearbeitet, wie lange und mit wem geteilt.
1 – 2 TageFür Website, Verträge und Bewerbungsprozess — in verständlichem Deutsch statt in kopierten Textbausteinen aus Deutschland.
1 TagVerträge mit IT-Dienstleistern, Cloud-Anbietern, Treuhand und Marketing-Tools. Der am häufigsten vergessene Punkt.
1 – 2 TageZwei Stunden für alle Mitarbeitenden: Was ist ein Datenschutzvorfall, was macht man mit einer Auskunftsanfrage, was gehört nicht in WhatsApp.
2 StundenWas passiert, wenn Daten abfliessen: Meldefristen, Zuständigkeiten, Kommunikation. Vier Seiten, die man im Ernstfall wirklich lesen kann.
1 Tag
Pflichten
„Das Schweizer Gesetz ist milder als die DSGVO. Aber es gilt — und Bussen treffen die verantwortliche Person persönlich.“
Ein Bearbeitungsverzeichnis brauchen Betriebe ab zweihundertfünfzig Mitarbeitenden — und alle darunter auch, sobald besonders schützenswerte Daten bearbeitet werden. Das ist bei fast jedem Betrieb mit Personal der Fall, weil Krankheitsdaten dazugehören. Dazu kommen Informationspflicht, Auskunftsrecht innert dreissig Tagen und die Meldepflicht bei Datenschutzverletzungen.
Frist für die Beantwortung einer Auskunftsanfrage. Kostenlos, und sie kommt häufiger als erwartet.
Maximalstrafe — und sie trifft die verantwortliche natürliche Person, nicht die Firma.
Gesundheitsdaten von Mitarbeitenden gelten als besonders schützenswert. Damit gilt die Verzeichnispflicht praktisch für alle.
Datenschutzverletzungen mit hohem Risiko müssen dem EDÖB gemeldet werden.
Vorgehen
Standortbestimmung im Betrieb: Wer bearbeitet welche Daten, welche Systeme sind im Einsatz, welche Dienstleister haben Zugriff.
Bearbeitungsverzeichnis erstellen und Lücken schliessen: Verträge mit Dienstleistern, Löschfristen, Zugriffsberechtigungen.
Dokumente: Datenschutzerklärung, Mitarbeiterinformation, Vorfallsplan. Alles in verständlicher Sprache und auf Ihren Betrieb zugeschnitten.
Schulung der Mitarbeitenden und Übergabe. Danach haben Sie einen Ordner, der einer Prüfung standhält — und wissen, was er bedeutet.
Preise
Pauschalen für typische KMU-Situationen. Bei komplexeren Betrieben — mehrere Standorte, internationale Datenflüsse, Gesundheitsdaten — rechnen wir nach Aufwand.
| Paket | Für | Preis |
|---|---|---|
| Standortbestimmung | alle | CHF 1'400 |
| Grundpaket | bis 20 Mitarbeitende | CHF 4'800 |
| Grundpaket | 21 – 100 Mitarbeitende | CHF 8'500 |
| Schulung | pro Anlass | CHF 1'200 |
| Externer Datenschutzberater | pro Jahr | ab CHF 2'400 |
| Vorfallsbegleitung | im Ereignisfall | nach Aufwand |
Das Grundpaket enthält Bearbeitungsverzeichnis, Datenschutzerklärung, Auftragsverarbeitungsverträge, Vorfallsplan und eine Schulung. Damit sind die wesentlichen Pflichten abgedeckt.
Fragen
Nur wenn Sie Personen in der EU gezielt ansprechen — etwa mit einem Webshop, der in die EU liefert. Für rein schweizerische Tätigkeit gilt das revDSG. Wir prüfen das im ersten Schritt, weil der Unterschied im Aufwand erheblich ist.
In der Schweiz ist das freiwillig, anders als in der EU. Es kann aber sinnvoll sein — dann übernehmen wir die Rolle extern, mit fester Jahrespauschale und Erreichbarkeit bei Vorfällen.
Für die Datenschutzerklärung vielleicht als Ausgangspunkt. Für das Bearbeitungsverzeichnis nicht — es muss Ihre tatsächlichen Abläufe abbilden. Eine falsche Dokumentation ist im Ernstfall schlechter als keine.
Der EDÖB wird meist nach einer Anzeige tätig und verlangt zuerst Unterlagen. Wer Verzeichnis, Erklärung und Verträge vorlegen kann, ist damit weitgehend durch. Wer nichts hat, hat ein Problem.
Für einen Betrieb mit zehn bis zwanzig Mitarbeitenden vier bis sechs Wochen, mit rund einem halben Arbeitstag Aufwand auf Ihrer Seite. Den Rest machen wir.
Kontakt
Ein halber Tag im Betrieb, danach wissen Sie, was fehlt und was es kostet. Ohne Verpflichtung für alles Weitere.
Wir arbeiten schweizweit, für die Standortbestimmung kommen wir in den Betrieb. Alles Weitere lässt sich grösstenteils digital abwickeln.