Leistungen
Fünf Arbeiten am Beton.
Wir arbeiten für Verwaltungen, Gemeinden und Industrie. Vor jeder Sanierung steht eine Analyse — ohne sie behandelt man Symptome und saniert in acht Jahren erneut.
Zustandsanalyse
Karbonatisierungstiefe, Chloridgehalt, Betondeckung und Haftzugfestigkeit. Mit Bericht, Schadenskartierung und Kostenrahmen für die Varianten.
Betoninstandsetzung
Schadhaften Beton abtragen, Bewehrung entrosten und beschichten, mit Reprofilierungsmörtel wieder aufbauen. Der klassische Weg.
Parkdecks
Abdichtung und befahrbare Beschichtung mit Rissüberbrückung, inklusive Gefälleanpassung und Entwässerung. Etappiert, damit Plätze nutzbar bleiben.
Balkone & Vordächer
Der häufigste Fall im Wohnbau: Absplitterungen an der Unterseite, rostende Geländerbefestigungen, fehlende Tropfnasen.
Oberflächenschutz
Hydrophobierung oder Beschichtung gegen weiteres Eindringen von Wasser und Chloriden. Die günstigste Massnahme, wenn man früh genug dran ist.
Instandsetzungen führen wir nach SIA 269/2 aus und dokumentieren jede Etappe fotografisch — für Ihre Bauakte und für spätere Zustandsbeurteilungen.

Die Ursache
Rost braucht mehr Platz als Stahl.
„Korrodierende Bewehrung dehnt sich auf das Siebenfache aus. Der Beton hat keine Chance.“
Beton schützt den Stahl durch sein alkalisches Milieu. Dringen über Jahre Kohlendioxid oder Chloride ein, geht dieser Schutz verloren, der Stahl beginnt zu rosten — und sprengt beim Ausdehnen die Betondeckung ab. Deshalb messen wir vor jeder Sanierung, wie tief die Karbonatisierung reicht. Ohne diesen Wert ist jede Offerte geraten.
Volumen
So stark dehnt sich Stahl beim Rosten aus. Das ist die eigentliche Sprengkraft.
Betondeckung
Wir messen sie flächendeckend. Zu geringe Deckung ist die häufigste Ursache in Bauten der Sechziger- und Siebzigerjahre.
Aus Streusalz
In Parkdecks und Tiefgaragen der Hauptgrund. Chloride wandern über Jahre in den Beton hinein.
Jahre
Angestrebte Restnutzungsdauer nach unserer Instandsetzung. Das ist die Zahl, um die es geht.
Ablauf
Vier Schritte zur Instandsetzung.
Analyse
Prüfungen vor Ort, Bohrkerne, Kartierung der Schadstellen. Ergebnis ist ein Bericht mit Varianten und Kosten.
Konzept
Was wird instand gesetzt, was ersetzt, was nur geschützt? Abgestimmt auf Restnutzungsdauer und Budget.
Ausführung
Abtragen, entrosten, beschichten, reprofilieren, schützen. In Etappen, damit das Gebäude nutzbar bleibt.
Dokumentation
Fotoprotokoll aller Etappen, Materialnachweise und Empfehlung für die nächste Kontrolle in fünf bis zehn Jahren.
Fragen
Für Eigentümer und Verwaltungen.
Ja. Ohne Karbonatisierungstiefe und Chloridwerte weiss niemand, wie viel Beton weg muss. Wer ohne Analyse offeriert, rechnet entweder zu tief und macht Nachträge — oder zu hoch und Sie zahlen zu viel.
Pro Balkon zwei bis vier Arbeitstage, bei einem Mehrfamilienhaus mit zwölf Balkonen rechnen wir mit sechs bis acht Wochen inklusive Gerüst. Die Wohnungen bleiben bewohnbar.
Wenn die Bewehrung noch nicht korrodiert, ja — dann ist Oberflächenschutz die mit Abstand günstigste Massnahme. Ist der Rost schon da, versiegelt eine Beschichtung ihn nur ein und der Schaden geht darunter weiter.
Balkonuntersichten und tragende Bauteile sind in der Regel gemeinschaftlich. Wir liefern die Unterlagen, mit denen die Verwaltung das an der Versammlung sauber vertreten kann.
Parkdecks alle fünf Jahre, Balkone und Fassaden alle zehn. Eine Kontrolle kostet einen Bruchteil dessen, was eine übersehene Korrosion in fünfzehn Jahren kostet.
Kontakt
Zeigen Sie uns die Schadstelle.
Ein paar Fotos genügen für eine erste Einschätzung, ob es dringend ist. Für die Offerte kommen wir vorbei und messen nach.
Wir arbeiten in Winterthur, im Zürcher Weinland und im Thurgau, bei grösseren Objekten in der ganzen Deutschschweiz.
- WerkhofIndustriestrasse 47, 8404 Winterthur
- Telefon+41 52 000 00 00
- E-Mailofferte@betonkur.ch
- Montag – Freitag07.00 – 12.00 / 13.00 – 17.00
- Begehungenauch abends
- Analyseberichtin 10 Werktagen
